Eingetragen von vh am 12.02.2017

Über zwei Wochenenden (21.01.17 – 22.01.17 und 11.02.17 – 12.02.17) fand im DRK- Ortsverein Barkhausen e.V. die jährliche 30-stündige Pflichtfortbildung, für nichtärztliches Personal in der Notfallrettung und im Krankentransport nach dem Rettungsgesetz NRW (RettG NRW) §5 Abs.4 statt.

Thema waren am ersten Fortbildungstag unter anderem die obligatorischen Neuerungen im Rettungsdienst des Kreises Minden-Lübbecke.

Hierzu zählen die Neuerungen bei den Notfallmedikamenten, der im Kreis eingesetzten Rettungsmittel, der Rahmenhygieneplan des Kreises und die standardisierte Übergabe von Patienten in den Mühlenkreis-Kliniken nach ABCDE-Schema.

Desweiteren fand eine Rezertifizierung Reanimation, sowie die jährliche Belehrung nach IFSG §43 und die Kraftfahrerbelehrung statt.

Am zweiten Fortbildungstag lag der Schwerpunkt in der Immobilisation von Traumapatienten. Hierbei wurden die Teilnehmer im Umgang mit der Schaufeltrage FERNO 65 EXL, Gurtspinne und Stifneck, T-Pod Beckenschlinge und KED-System gezielt geschult.

Parallel wurde die Rezertifzierung Reanimation (CPR-ALS) an der Reanimationspuppe Resusci Anne Advanced SkillTrainer mit Simpad fortgeführt.

Am vorletzen Tag der Fortbildung wurden die Teilnehmer nach Medizinprodzuktegesetz (MPG) in die Medumat Beatmungsgeräte (Easy, Standard, Standard a) der Firma Weinmann eingewiesen, die im Ortsverein derzeitig zum Einsatz kommen..

Für die Durchführung einer strukturierten Patientenablage wurde im Rahmen einer Übung, der Aufbau eines Dauerdruckzeltes (Airshelter VII) ausgeführt und diskutiert.

Die restliche Hälfte des Fortbildungstages wurde dazu genutzt, um im Simulationstraining mit Fallbeispielen, die Notfallrettung mit der Standard Operating Procedure (SOP) ABCDE-Schema, nach Vorgabe des Ärztlichen Leiter Rettungsdienst des Kreises Minden-Lübbecke, im Ablauf zu festigen.

Zum Abschluss der Fortbildung wurde die Einweisung nach MPG fortgeführt. Hierbei wurden die Teilnehmer in die im Ortsverein verwendeten Geräte Zoll AED Plus, Corpuls 08/16 und Braun Perfusor Secura FT eingewiesen.

Das Hauptthema des letzten Fortbildungstages war die SOP MANV-Vorsichtung nach Vorgabe des Ärztlichen Leiter Rettungsdienst des Kreises Minden-Lübbecke, bei der das Vorgehen als erst eintreffendes Rettungsmittel bei einem Massenanfall von Verletzten (MANV) vorgestellt wurde.